http://www.tierklinik.de

MAGEN-DARM-ENTZÜNDUNGEN

Definition | Faktoren | Symptome   | Ursachen | Diagnose   | Therapie   | Fütterung

Definition

Unter einer Gastro-Enteritis   versteht man jene Erkrankungen, die Verdauung, Aufnahme und Transport von Futter im Magen und Darm beeinträchtigen. Die Verdauung des Futters und die ungestörte Aufnahme von Nährstoffen sind essentiell für die Erhaltung der lebenswichtigen Funktionen des Organismus  . Entzündungsursachen sind häufig verdorbenes Futter und Keime, die beim Spaziergang verschluckt oder durch schmutziges Tümpelwasser oder Urin von läufigen Hündinnen aufgenommen wurden. Diese oftmals entzündlichen Erkrankungen des Magen- und des Darmtraktes führen zunächst zur Magenschleimhautentzündung, wobei der Mageninhalt durch Erbrechen entfernt wird. Anschließend entzündet sich der Darm, der nicht mehr in der Lage ist, die Nahrung zu verdauen und scheidet diesen Futterbrei mit viel Flüssigkeit unverdaut aus.

nach oben

Faktoren

Faktoren, die gastrointestinale Erkrankungen beeinflussen:

  • Alter: Magen – Gastritis und Dünndarmentzündungen – Enteritis kommen bei Hunden und Katzen jeder Altersstufe vor, betreffen aber häufiger junge Tiere, da diese alles aufnehmen, was sie finden. Tiere mittleren Alters (ab fünf Jahren) leiden häufiger an Dickdarmentzündungen – Colitis, während alte Tiere häufig unter Verstopfung – Obstipation – leiden.
  • Neufundländer neigen zu Magenproblemen. Schäferhunde neigen zu Gastroenteritis, Colitis, Megacolon und Tumoren. Pudel haben eine Neigung zu Durchfällen und Dickdarmtumoren, Setter und Teckel neigen zu Gastroenteritis, und bei Terriern finden sich oft Dickdarm- und Enddarmtumore.
  • Rasse: Manche Rassen, wie beispielsweise Doggen und Verhalten: Tiere die im Freien unbeaufsichtigt umherlaufen, können verdorbene Lebensmittel, verschmutztes Brackwasser oder Ausscheidungen tierischen Ursprunges aufnehmen.

[WEITERLESEN]